Maneater – Klarer Fall von Haimvorteil

Hai-Fans aufgepasst! Diesen Mai könnt Ihr »endlich den Spieß umdrehen« und jedem Liebhaber von Haifischflossensuppe den Garaus machen. Färbt die Golfküste rot und »verbreitet Angst und Schrecken« unter ahnungslosen Touristen und Einheimischen – doch Vorsicht vor der Küstenwache!

Den Erstkontakt mit diesem blutigen Unterwasser-Abenteuer hatte ich letztes Jahr auf der Gamescom in Köln und ich habe mich bei der Präsentation zu Maneater köstlich amüsiert. Aber warum ist Maneater so lustig? Immerhin fetzt man wie eine tollwütige Killerbestie durch die Gewässer und frisst alles auf, was bei drei noch nicht hinter dem Riff ist. Ich kann Euch sagen, das Hai-Action-Rollenspiel von Blindside/Tripwire ist gespickt mit schwarzem Humor, so werden zum Beispiel alle Aktionen unseres gefräßigen Killers von einer Erzählerstimme untermalt, die wie in einer Tier-Doku ganz nüchtern berichtet, was wir denn gerade erbeuten oder entdecken. Teilweise kommen die Sprüche so trocken und frech heraus, dass man regelmäßig drüber lachen muss.

Unterwasser GTA!?

Doch was ist das Ziel von Maneater? Unsere Reise beginnt in Form eines kleinen Bullen-Hais, der sich nach und nach weiterentwickelt. Diese Entwicklungen basieren auf unserer Ernährung und können nicht nur über die pure Größe unseres Jägers entscheiden, sondern unter anderem auch, ob wir eine dickere Haut erhalten oder uns besser unbemerkt durch das Wasser bewegen können. Ich musste sofort an E.V.O.: Search for Eden für den Super Nintendo denken, als ich die ersten Mutationen gesehen habe. Dieser alte Klassiker hatte ein ähnliches Mutations-System und ich finde, das macht auch heute noch sehr viel Spaß.

Partycrasher und Spielverderber

Maneater ist ein reines Singleplayer Action-Rollenspiel, in dem wir in verschiedene Biome eintauchen, wie zum Beispiel in den offenen Ozean, in düstere Sümpfe und kompakte Flüsse. Überall gibt es richtig viel zu entdecken, egal ob es die Technoparty am Strand oder die Leichenentsorgungsstelle der Mafia ist – wir als Allesfresser profitieren immer.

Selbst kurze Landausflüge sind möglich, doch so lecker die Küstenbewohner auch sind, wir sollten immer schnell ins kühle Nass zurückkehren. Wie sagt der Entwickler selbst so schön über das Spiel: »Deine einzigen Werkzeuge sind Deine Schlauheit, Dein Kiefer und die unheimliche Fähigkeit, Dich durch Fressen weiterzuentwickeln. Friss. Erkunde. Wachse! Friss. Erkunde. Wachse!«

Bis jetzt bekannt:

  • 7 große Regionen (Golfküste, Strände, Resorts, Industriedocks, Sümpfe …)
  • Tag / Nacht-Zyklus
  • harmonische Unterwasserwelt
  • Hunter Parties und Bounty System – die Menschen wehren sich! Kämpfe gegen verschiedene Jäger, von kleinen Booten bis hin zur Küstenwache
  • mutiere in verschiedene Richtungen (Stealth, Angriff, Verteidigung, Schnelligkeit …)
  • Predator: Kämpfe gegen deine größten Feinde
  • Die Day One Edition enthält zusätzlich zum Spiel auch den DLC Tiger Hai Evolution

Ich freue mich schon auf das nimmersatte Revolvergebiss und hoffe, dass sich Maneater nach der E3 und der Gamescom im letzten Jahr noch prima weiterentwickelt hat. Dum…dum…dumdum…!


Maneater

Release Termin:
22. Mai 2020

Genre:
Action-Rollenspiel

Erhältlich für:
PlayStation 4, Xbox One, Windows PC, Nintendo Switch (später in 2020)

Entwickler:
Tripwire Interactive, Blindside Interactive

Publisher:
Deep Silver

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