Endlich ist es soweit und STAR WARS: Galactic Racer erscheint für den PC, PlayStation 5 und Xbox Series. Wir haben unsere PC-Version des Fun-Racers auf den rushBfast-Prüfstand gepackt und die superschnellen Speeder von STAR WARS: Galactic Racer an ihr Limit gebracht. Ihr wollt wissen, was euch in diesem Star Wars Fun-Racer erwartet, dann schnallt euch an und wir düsen mit Vollgas in unseren Testbericht.
Wie immer präsentieren wir unseren Test so spoilerfrei wie nur möglich, damit ihr selber das spannende Spielerlebnis in vollen Zügen genießen könnt.
Nach dem Fall des Imperiums

In der Einzelspieler-Kampagne von STAR WARS: Galactic Racer spielen wir den unbekannten Rennfahrer bzw. die unbekannte Rennfahrerin Shade, welche durch einen großzügigen Geldgeber in den Besitz eines seltenen Ligatoken für die galaktische Liga gelangt. In diesem Rennzirkus tummeln sich ehemalige Tie-Piloten, Schmuggler, Kopfgeldjäger und Wahnsinnige, die sich nach dem Fall des Imperiums eine neue Aufgabe gesucht haben. Alle FahrerInnen nehmen mit sogenannten Speedern an den Rennen teil, darunter robuste Landspeeder, superschnelle Speeder Bikes und verrückte Skimspeeder.

Das Spannende an der Kampagne von STAR WARS: Galactic Racer ist die Roguelike-Mechanik, in welcher sie sich offenbart: Jeder Run durch die Geschichte des Fun-Racers besteht aus unterschiedlichen Rennen und Ereignissen. Die Handlung, welche sich in drei Kapiteln präsentiert, beginnt immer mit einem Sponsor und dem Erhalt eines Ligatokens, der nur so lange gültig ist, wie wir als Shade die äußerst tödlichen Rennen gewinnen. Sollten wir jedoch zu oft an den Wänden oder den skrupellosen Fahrmanövern der Gegner zerschellen, werden wir aus der Liga geworfen und das Spiel beginnt von vorne.
Für jeden errungenen Sieg und erfüllte Herausforderung erhalten wir Credits, die wir nach den Rennen in Hibis Tuningwerkstatt für neue Teile und Fähigkeiten ausgeben dürfen. So werden wir von Rennen zu Rennen stetig etwas stärker und schneller.
Möge der Speeder mit dir sein

Wie wir in unserer gamescom Vorschau bereits berichtet haben, stehen in STAR WARS: Galactic Racer drei unterschiedliche Repulsorcrafts zur Auswahl: Speeder Bike, Landspeeder und Skimspeeder. Es gibt zwar auch legendäre Podracer, diese Rennkategorie findet jedoch außerhalb der galaktischen Liga statt. Jedes dieser Fahrzeuge/Speeder bietet einzigartige Fahreigenschaften, die es zu meistern gilt. Wir haben hier für euch eine kurze Übersicht zu den jeweiligen Fahrzeugen niedergeschrieben:
Speeder Bikes

Die superschnellen Speeder Bikes können Energie durch gezielte Bremsmanöver an den Kurveneingängen speichern. Diese gesammelte Energie wird in Form eines massiven Kinetikschubs am Kurvenausgang freigesetzt und katapultiert so das Bike nach vorn. Dieser zackige Fahrstil eignet sich besonders gut für Strecken mit engen Kurven. Leider ist das Speeder Bike sehr anfällig für Angriffe, da es nicht sonderlich robust ist und FahrerInnen nur wenig Schutz bietet.
Landspeeder

Die robusten Landspeeder sind im Vergleich zu den Speeder Bikes deutlich träger in den Kurven. Nur mithilfe von Drifts können diese wuchtigen Gefährten um die Kurve manövriert werden. Der große Vorteil der Landspeeder ist ihre stabile Bauweise, sie können kleinere Kollisionen super wegstecken, ohne gleich in ihre Einzelteile zu zerfallen. Wer einen besonders aggressiven Fahrstil bevorzugt und andere FahrerInnen von den Strecken rammen möchte, ist in einem Landspeeder gut aufgehoben.
Skimspeeder

Zu guter Letzt haben wir noch unseren persönlichen Favoriten, die Skimspeeder. Dieses extrem wendige Schmugglerfahrzeug besitzt die Fähigkeit des Messerflugs, bei dem der vordere Bereich des Gleiters senkrecht aufgestellt werden kann, um so Kurven noch enger zu nehmen. Diese Kurvenmanöver sind zwar gerade zu Spielbeginn etwas gewöhnungsbedürftig, ermöglichen uns jedoch die aggressivste Ideallinie in einem Rennen zu verfolgen. Und es macht einfach wahnsinnig Spaß, so schnittig um die Kurven zu fetzen.
Bei allen Rennmaschinen ist ein besonders schönes Feature der Ramjet, der sich ebenfalls ausbauen lässt. Stellt ihn euch vom Effekt ähnlich wie die Schildkrötenpanzer bei Mario Kart vor. Mittels eines kräftigen Boosts schubsen wir so Kontrahenten aus dem Weg und manchmal auch an die nächste Felswand, hopperla.
Das sind nicht die Teile, die ihr sucht

Nicht nur gute Platzierungen in den Rennen der Geschichte von STAR WARS: Galactic Racer gehören zu den Erfolgsrezepten, der Champion der galaktischen Liga zu werden, wir müssen auch immer wieder kritische Entscheidungen fällen. Durch Ereignisse in der Handlung und Interaktionen mit anderen FahrerInnen stehen wir immer wieder im Zwiespalt verlockende Angebote, wie zusätzliche Preisgelder, Wetten, alternative Rennen und Tuning-Optionen, anzunehmen oder auszuschlagen – mit jeder Entscheidung entstehen neue Konsequenzen.
Doch aufgepasst, nicht jedes Angebot kann gut gemeint sein, einige Entscheidungen können verheerende Folgen haben. In einem unserer Runs hat sich einer der Konkurrenten als sympathischer Verbündeter ausgegeben und uns mit einem sehr verlockenden Angebot hereingelegt, welches dazu führte, dass unser Skimspeeder zum Start des Rennens explodierte. Frechheit!
Spielelemente von STAR WARS: Galactic Racer
In diesem Abschnitt des Tests zeigen wir euch die Kernelemente von STAR WARS: Galactic Racer, auf die ihr am häufigsten in eurem Spielerlebnis stoßen werdet. So könnt ihr auf einen Blick feststellen, ob ihr auf Spielmechaniken trefft, die ihr vielleicht nicht so gerne in Spielen vorfinden möchtet:
Kampagne erleben

In der umfangreichen Einzelspielerkampagne von STAR WARS: Galactic Racer bestreiten wir als RennfahrerIn Shade Speeder-Rennen in der galaktischen Liga. Von der Qualifikation bis hin zum großen Rennfinale erwarten die FahrerInnen dieses Fun-Racers zahlreiche Topspeed-Rennen auf unterschiedlichen Planeten mit teils gnadenlosen Bedingungen. Jeder Crash kann den Run beenden, doch freischaltbare Tuning-Teile und Upgrades sorgen für den nötigen Schub gegen die immer stärker werdende Konkurrenz im Fahrerfeld.
Online-Rennen bestreiten

Online darf plattformübergreifend via Speeder oder Podracer mit bis zu 12 SpielerInnen gegeneinander angetreten werden. Besonders spannend, aber etwas zeitintensiver, sind dabei die 5-Planeten-Touren, die mit Rennen, Ereignissen und zahlreichen Tuning-Optionen, der Liga-Geschichte gleicht. Ein weiterer Anreiz sind die freischaltbaren Lackierungen, Banner und Abzeichen, die es nur für das Erreichen hoher Mehrspielerränge gibt.
Szenarien meistern

Dieser separate Einzelspielermodus besteht aus 13 eigenständigen Rennerlebnissen, die mit verschiedenen Fahrern der galaktischen Liga ausgetragen werden. Wie auch schon in der Hauptgeschichte besuchen wir dabei Rennstrecken auf den Planeten Jakku, Lantaana, Ando Prime, Sentinel One, Derven Acos, Crait und Tattooine. Die Szenarien bieten nicht nur ein gutes Training, unsere Erfolge in diesen kurzen Rennserien schalten weitere nützliche Tuning-Upgrades und optische Anpassungsmöglichkeiten für unsere Speeder frei.
Arcade Erlebnis

Durch die immer wieder neu ausgewürfelte Kampagne gibt es kaum die Möglichkeit eine Lieblingsstrecke ein zweites Mal zu erleben. Im Arcade Modus ist das (fast) kein Problem, jedoch müssen wir hier erst einmal die vorgegebenen Bestzeiten knacken. Es stehen 53 vordefinierte Zeitrennen zur Auswahl, die mit Speeder Bikes, Landspeeder und Skimspeeder gefahren werden müssen. Wer Podracer-Rennen liebt, findet im Arcade sein zuhause.
In Sebulbas Windschatten

Selbst SpielerInnen, die nicht mit dem Star Wars Universum vertraut sind, können in STAR WARS: Galactic Racer die Rennen genießen, denn alles Wissenswerte rund um die galaktische Liga wird nebenbei erwähnt. Leider gibt es keine Kameraperspektive, die uns direkt hinter dem Steuer unseres Speeders zeigt, das wäre für uns das i-Tüpfelchen dieses Fun-Racers gewesen. Apropos Steuer: Die Steuerung lässt sich aktuell nicht individuell belegen, was für heutige Verhältnisse ein No-Go ist. Dies sollte aber keine große Herausforderung darstellen und hoffentlich mit einem der folgenden Patches noch ausgebessert werden.
Ein großes Lob an die Entwickler von Fuse Games, denn das Geschwindigkeitsgefühl der Speeder, inklusive der typischen Star Wars Sounds der Triebwerke, sind extrem gut gelungen. Da fällt es schwer, selbst nach zahlreichen Niederlagen, den Controller aus der Hand zu legen. Jetzt freuen wir uns auf die Online-Lobbies und hoffen darauf, auch euch LeserInnen auf den Rennstrecken von Jakku, Lantaana, Ando Prime, Sentinel One, Derven Acos, Crait und Tattooine anzutreffen.








FAKTEN
| Release Termin: | 6. Oktober 2026 |
| USK: | Ab 6 Jahren |
| Genre: | Fun-Racer |
| Spieltyp: | Einzelspieler, Online-Mehrspieler |
| Entwickler: | Fuse Games |
| Publisher: | Secret Mode |
| Erhältlich für: | PC, PlayStation 5, Xbox Series |

Fazit
STAR WARS: Galactic Racer
Normalerweise sind Spieletitel mit teuren Lizenzen mit Vorsicht zu genießen, das trifft allerdings ganz und gar nicht auf »STAR WARS: Galactic Racer« von Fuse Games zu. Der Fun-Racer mit der Star-Wars-Lizenz überzeugt mit tollen Fahrzeugdesigns, spannenden und abwechslungsreichen Rennen, Roguelike-Elementen, super Sounddesign und einem Geschwindigkeitsgefühl, welches wir in dieser Form schon seit Ewigkeiten nicht mehr vernommen haben. Nur das Eigenleben der Kamera, die unseren Speeder oder uns in der Third-Person-Perspektive verfolgt, neigt leider immer mal wieder dazu die Sicht in und außerhalb der Rennen zu erschweren. Im Rennen stehen zwar drei unterschiedliche Kameraperspektiven zur Verfügung, allerdings vermissen wir hier eine Cockpit-Ansicht, die uns direkt hinter dem Steuer unseres Speeders abbildet, um die Racing-Immersion abzurunden. Auch eine selbst definierbare Tastenbelegung wäre wünschenswert, auch wenn die Steuerung sehr intuitiv funktioniert. Doch das ist jammern auf hohem Niveau! »STAR WARS: Galactic Racer« bringt uns endlich den Star-Wars-Racer zurück, den wir seit ca. 20 Jahren vergeblich gesucht haben, und dass sogar in einer noch viel besseren Form als erwartet. Mit über 10 Stunden Kampagnenspielzeit für einen erfolgreichen Token-Run und den kommenden Mehrspielerpartien ist der Racing-Spielspaß für mehrere Wochen gesichert. Wir sind schon gespannt auf kommende Updates, die den Fun-Racer möglicherweise noch mit neuen Strecken, Tuning-Optionen und Individualisierungen erweitern.
Pro
- Umfangreiche Rogue-like Kampagne
- Fantastisches Geschwindigkeitsgefühl
- Viele unterschiedliche Planeten und Streckenlayouts
- Freischaltbare Teile und Lackierungen
- Stimmungsvoller Star Wars Soundtrack
- Viele Abkürzungen und alternative Routen
- Mehrspielermodus mit vielen freischaltbaren Extras
- Gelungene Soundkulisse
- Kampagne mit sehr gutem Wiederspielwert
- Speeder- und Podracer-Rennen
- 4 verschiedene Schwierigkeitsgrade
Contra
- Kameraführung stellenweise mit seltsamen Eigenleben
- Steuerung kann nicht neu belegt werden
- Keine Cockpitansicht
Letzte Worte
- Fun-Racer des Jahres!











