Einer unserer Termine auf der gamescom 2026 führte uns zu Konami, wo wir eineinhalb Stunden, ja ihr habt richtig gelesen, eineinhalb Stunden das kommende Survival-Horrorspiel Silent Hill: Townfall anspielen durften. Was wir dabei erlebt haben und wie sich das neue Silent Hill spielt, verraten wir euch jetzt – natürlich absolut spoilerfrei!
Silent Hill: Townfall wird vom britischen Gamestudio Screen Burn entwickelt, welches ihr vielleicht von Spielen wie Stories Untold und Observation kennt.
Anderer Ansatz, trotzdem vertraut

Anders als in den bereits bekannten Silent-Hill-Spielen, erleben wir Townfall komplett aus der Ego-Perspektive. In der Rolle des Simon Ordell (Schauspieler: Jovan Adepo, unter anderem bekannt aus der TV Serie 3 Body Problem) durchstreifen wir das kleine, sehr rätselhafte Städtchen St. Amelia, welches sich in dichten Nebel hüllt.

Gleich die ersten Schritte verraten uns, Silent Hill: Townfall spielt in der Vergangenheit. Genauer gesagt ist es das Jahr 1996 – hier gibt es noch kein Smartphone! Stattdessen sendet uns ein kleiner Taschenfernseher Hinweise auf vergangene Ereignisse und warnt vor Gefahren.
Den Horror hautnah erleben

Während unseres Gameplays auf der Messe haben wir die kleine Küstenstadt auf links gedreht und jede mögliche Ecke ausführlich erkundet, denn die Hinweise, die für das Voranschreiten in der Geschichte benötigt werden, sind extrem gut versteckt. Im Nachhinein können wir gut nachvollziehen, warum dieser Termin so viel Spielzeit beansprucht hat, denn nicht jeder findet gleich den richtigen Weg – alles muss genau betrachtet werden, um spätere Rätsel zu lösen.

Da wir das Abenteuer aus der Ego-Perspektive erleben, können wir nicht wie in einem Third-Person-Spiel die Kamera drehen, um an einer Ecke vorbeizuschauen. In Silent Hill: Townfall haben wir dafür aber wie in einem Taktik Shooter die Möglichkeit die Kameraperspektive zu neigen, um einen Blick um die Ecke zu wagen. Falls auch das nicht möglich ist, hilft der kleine Taschenfernseher, denn dieser zeigt auf der richtigen Frequenz schemenhaft die Gegner an, die sich in unserer unmittelbaren Umgebung befinden. Brrrrrrr.
Alles ist so greifbar

Wem es schon bei früheren Silent-Hill-Spielen kalt den Rücken herunterlief, dem garantieren wir eine Gänsehaut in Silent Hill: Townfall, die nicht so schnell verschwinden wird. Die Geräuschkulisse ist sehr gut gelungen und die Bildsprache mit all ihren Details ist atemberaubend. Da braucht es keine Gegner mehr, wenn uns bereits eine flatternde Schutzplane, die locker über ein Schiff gespannt ist, oder ein klingelndes Telefon in Angst und Schrecken versetzen.

Der Detailgrad und die Texturqualität der Umgebungen sind unglaublich. Das fällt zum Beispiel auf, wenn wir uns Plakate, Notizen oder einfach das Innenleben eines Schranks oder einer Schublade genauer ansehen. Oftmals müssen mehrere Hinweise oder Gegenstände kombiniert werden, um im Spiel weiterzukommen, das ist nicht immer einfach. Bei unserer Gameplay-Session am Stand von Konami konnten wir sehen, dass manche Medienkollegen schon bei den ersten Rätseln feststeckten.

Was uns neben dem tollen Sound und den verrückten Details der 90er Jahre besonders gut gefallen hat, dass wir nicht unbedingt kämpfen müssen. Ganz oft lassen sich Gegner mit geschickten Schleichmanövern umgehen oder einfach an einer Tür mithilfe eines weiteren Türschlosses aussperren. Wir können es kaum erwarten, da weiterzuspielen, wo wir aufgehört haben, denn was es mit der düsteren Geschichte auf sich hat und warum Simon Ordell wie ein geflohener Patient aussieht, können wir bis dato leider noch nicht erahnen.
Fakten: Silent Hill: Townfall
- Release: 24. September 2026
- Genre: Survival-Horror
- Plattform: PC, PS5
- Preis: 49.99 €
- Spielmodi: Einzelspieler
- Entwicklerstudio: Screen Burn
- Publisher: KONAMI
- Webseite: https://www.konami.com/games/silenthill/townfall/












