In unserem Test zu CYGNI: All Guns Blazing auf dem PC sind wir ganz schön ins Schwitzen gekommen. Das Shoot ’em up aus dem Hause Konami vom schottischen Entwickler KeelWorks fordert selbst uns alten Shmup-Veteranen alles ab, was wir all die Jahre in diesem Genre gelernt haben. Wie wir uns geschlagen haben und was dieses Shoot ’em up so unter der Haube hat, erfahrt ihr heute in unserem Testbericht.
Atemberaubende Grafikpracht

Sind das spacige Insekten, roboterartige Amphibien oder gar etwas ganz anderes – wir wissen es auch nicht, aber was wir über diese krabbelnden und schwebenden Widersacher sagen können, das Gegnerdesign schaut verdammt gut aus. Je nach Schwierigkeitsgrad lassen diese faszinierenden Wesen kleine Energiepunkte fallen, mit denen wir unsere Schildenergie wieder aufladen können. Es ist nämlich nahezu unmöglich, in diesem Gewusel nicht getroffen zu werden. Apropos Energie, diese dürft ihr nach Belieben in eure Bewaffnung oder Schilde stecken und das quasi on the fly.
Mit den überschüssigen Energiepunkten päppeln wir später unseren Jäger namens ORCA auf. Diese Erweiterungen ebnen auch den Einstieg in die höheren Schwierigkeitsgrade, denn wir mussten erschreckend feststellen, das wir CYGNI: All Guns Blazing nur auf dem einfachsten Schwierigkeitsgrad meistern konnten.
Das erwartet dich in CYGNI: All Guns Blazing
In diesem Abschnitt des Tests zeigen wir euch die Kernelemente von CYGNI: All Guns Blazing, auf die ihr am häufigsten in eurem Spielerlebnis stoßen werdet. So könnt ihr auf einen Blick feststellen, ob ihr auf Spielmechaniken trefft, die ihr vielleicht nicht so gerne in Spielen vorfinden möchtet:
SCHUSS-MUSTER VARIIEREN

Mithilfe der Twin-Stick-Steuerung, welche die Richtung unserer Projektile beeinflusst, und den editierbaren Schuss-Mustern, sind wir für fast jede Situation in CYGNI: All Guns Blazing gewappnet. Es darf auch jederzeit die Schiffsenergie von unseren Schilden zu den Waffen umgeleitet werden, um noch mehr Durchschlagskraft zu erzielen.
SCHIFF AUFRÜSTEN

Zwischen den anspruchsvollen und sehr langen Missionen ist es empfehlenswert, unseren Jäger mit verdienten Bonuspunkten aufzurüsten. Es gibt Drohnen, die für mehr Projektile unsererseits sorgen, mehr Raketenplätze und sogar automatische Zielsysteme. Wer richtig viele Punkte verdient hat, darf sich später sogar komplett eigene Schuss-Muster zusammenstellen.
BULLET HELL

Immer wieder wird es sehr voll auf dem Bildschirm, denn das moderne Shoot ’em up befüllt das 16:9 Format mit Schwärmen von Gegnergeschwadern, die uns von allen Seiten angreifen. Um in der Bullet Hell nicht unter zu gehen, helfen uns kleine Energiepunkte, die unser ständig beanspruchtes Schutzschild wieder auffrischen.
ANSPRUCHSVOLLE BOSSE

Ein Boss, zwei Bosse oder gar drei Bosse überraschen uns in den sehr ausdauernden Leveln. Diese besonders zähen Widersacher schauen nicht nur superspektakulär aus, sie haben auch ganz spezielle Shooter-Mechaniken auf dem Kasten. Wer hier keine Raketen mehr zur Verfügung hat, muss sich auf einen extrem harten Kampf einstellen.
Kampagne im lokalen Koop-Modus

Ein besonderes Schmankerl ist der lokale Koop-Modus, der uns komplett durch die Handlung samt Zwischensequenzen geleitet. Sogar die Upgrades für unseren ORCA dürfen wir individuell pro SpielerIn tätigen, jedoch müssen wir unsere verdienten Punkte teilen. Das Wechseln von Luft- und Bodenangriffen lässt sich im Koop wunderbar absprechen und aufteilen, ebenso wie die Projektilverteilung auf der linken und rechten Bildschirmseite im modernen 16:9 Format. Haben wir oder unser Wingman das Zeitliche gesegnet, dürfen wir uns sogar wiederbeleben, vorausgesetzt, wir haben die nötigen Punkte dafür gesammelt.
CYGNI: All Guns Blazing wird auch im Koop-Modus nicht einfacher, denn dieses Shoot ’em up bleibt in jedem Schwierigkeitsgrad eine echte Herausforderung. Doch seid gewarnt, mit so viel Action auf dem Bildschirm ist es manchmal schon ein Kunststück, seinen eigenen Jäger im Auge zu behalten, da macht es eine baugleiche Begleitung mit minimalem Farbunterschied nicht wirklich einfacher. Aber eines ist gewiss, im Koop bereitet jedes Spiel deutlich mehr Spaß, auch wenn nicht jede Partie zum Sieg führt.
FAKTEN
| Release Termin: | 6. August 2024 |
| USK: | Ab 12 Jahren |
| Genre: | Shoot ’em up |
| Spieltyp: | Einzelspieler, Lokaler Koop-Modus |
| Entwickler: | KeelWorks |
| Publisher: | Konami |
| Erhältlich für: | PlayStation 5, PC, Xbox Series |

Fazit
CYGNI: All Guns Blazing
Gleich in den ersten Spielminuten wird klar »CYGNI: All Guns Blazing« befördert das doch schon etwas angestaubte Genre Shoot ’em up in eine neue Ära. Das hohe Niveau der Introsequenz, die fantastische Animationsqualität, die freche Twin-Stick-Steuerung und der orchestrale Soundtrack sorgen auch nach mehreren Spielstunden noch für einen Wow-Effekt. Obendrein gibt es noch einen wunderbaren lokalen Koop-Modus, der nicht nur nach einem weiteren »Insert Coin«-Spieler wirkt, denn auch unser Wingman darf individuelle Upgrades an seinem Jäger durchführen. »CYGNI: All Guns Blazing« ist übrigens das Debütspiel von KeelWorks, dem schottischen Studio hinter diesem beeindruckenden Shoot ’em up - wir sind schon gespannt welchen Knaller sie als nächstes abliefern werden.
Pro
- Atemberaubende Grafik
- Tolles Gegnerdesign
- Waffen sind editierbar
- 3 Schwierigkeitsgrade
- Kampagne im lokalen Koop-Modus spielbar
- Twin-Stick-Steuerung beeinflusst Richtung der abgefeuerten Projektile
- Beindruckende Introsequenz
- Fantastischer Soundtrack
- Sehr abwechslungsreiche Level
- Luft- und Bodenangriffe möglich
Contra
- Sehr schwer
- Level mit ca. 15 Minuten Länge etwas zu lang
- Eigenes Schiff im Koop schwer zu erkennen
- Koop-Ausrüstung nur von Spieler 1 editierbar
Letzte Worte
- CYGNI: All Guns Blazing ist atemberaubend schön und anspruchsvoll!













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