Wir haben uns in Last Epoch auf die Suche gemacht, wie man in diesem Action-Rollenspiel schnell an möglichst viel Gold kommen kann. Dabei sind wir auf acht unterschiedliche Möglichkeiten gestoßen, die uns binnen weniger Stunden zum mehrfachen Millionär im Endgame verwandelten.
Wir verraten euch in unserem Last-Epoch-Guide, wie ihr ebenfalls das schnelle Geld machen und so eure kostspieligen Charaktere blitzschnell ausstatten könnt.
Gesegneter Spielverlauf
Apropos Segen: Wer pauschal mehr Gold aus seinen Echo-Durchläufen holen möchte, sollte sich den Segen »Gier(groß)waage« auf dem ersten Monolithen beschaffen. Dieser permanente Goldsegen sorgt für bis zu 70 % mehr Gold in den Echos und ist gerade zum Spielstart ein sehr nützlicher Nebeneffekt. Ihr könnt diesen Goldsegen durch das Abschließen der drei Quests im Monolithen »Fall der Verstoßenen« ergattern.

Gemeinsamer Nenner
Es gibt sehr viele klassenspezifische Gegenstände in Last Epoch, aber eine Gegenstandsart teilen sich alle, nämlich die Götzen. Da sie alle Spieler*innen gebrauchen können, lassen sich diese attributverstärkenden Gegenstände sehr leicht und sehr profitabel auf dem Basar verkaufen. Jedes Mal, wenn ein Götze mit den gemeinsamen Attributen Gesundheit und Widerstand in eure Hände fällt, hat ihr einen kleinen Geldsegen erhalten, denn diese kleinen Prachtstücke bringen locker einen sechsstelligen Betrag auf euer Spielerkonto.
Falls euch der nötige Händlerrang fehlt, könnt ihr mit ein paar einfachen Tricks schnell euren Ruf aufbauen: Am schnellsten baut ihr aktuell Ruf auf, indem ihr einzigartige Gegenstände, die ihr nicht benötigt, für 0 Gold in den Basar stellt oder günstige Gegenstände kauft. Bei Händlerin Nama (Fraktionshändler), können ebenfalls Gegenstände für Gunstkosten erworben werden, um damit schnell den Händlergildenruf aufzubauen. Achtet aber darauf, dass Ringe und Amulette, deutlich mehr bringen, aber auch dementsprechend mehr kosten. Einfache Faustregel für den Basar: Der Umtausch und somit der Gewinn von Ruf durch ausgegebene Gunstpunkte ist immer in etwa doppelt so hoch wie euere Ausgaben – es lohnt sich also immer etwas zu handeln.

Einzigartige Gelegenheiten
In den Monolithen und Echos gibt es fast immer eine verlorene Truhe (große goldene Truhe) und ein Runengefängnis, in dem ein mächtiger Magier gefangen ist. Sowohl aus der Truhe als auch durch das Besiegen des Magiers können sehr wertvolle Gegenstände gefunden werden, die nur aus diesen beiden Quellen erhältlich sind.

Mit einem Wert zum Millionär
Wer seinen Loot-Filter richtig eingestellt hat, sollte ganz besonders die lilafarbenen exaltierten Gegenstände im Auge behalten. Diese hochwertigen Waffen, Accessoires und Rüstungen besitzen einen sogenannten T6 oder T7 Wert, welcher extrem selten sein kann.
Zum Beispiel gibt es Werte, die eure Fähigkeiten pauschal um bis zu vier Stufen höher setzen können. Das bedeutet, ihr habt vier weitere Fertigkeitspunkte, die ihr in eurem Skilltree verteilen dürft. Ganz klar, das so ein Gegenstand hoch im Kurs steht und euch auf dem Basar schnell zum Millionär werden lässt.

Fundstücke mit Potenzial
Nicht jeder legendäre Gegenstand ist gleich, auch wenn er auf den ersten Blick so aussieht. Wer besonders viel Glück bei der Gegenstandssuche hat, findet vielleicht die seltenen legendären Varianten mit dem sogenannten legendären Potenzial. Dieser spezielle Wert kann zwischen 1 und 4 schwanken und dient dazu, diese mit bis zu vier zusätzlichen Werten zu versehen. Bei besonders gefragten legendären Gegenständen kann dieser Potenzial-Wert für extrem hohe Summen auf dem Basar gehandelt werden.

Alles Handarbeit
Einige der auf den ersten Blick gewöhnlichen legendären Items haben einen ganz besonderen Wert, den Weaver’s Will. Dieser Wert kann bis zu einer Höhe von 20 Punkten ausgewürfelt sein und verspricht dem Träger zufällige Attribute, die sich beim Tragen des Gegenstands generieren werden. Je höher der Weaver’s -Will-Wert auf einem Gegenstand, desto mehr und höher fallen die darauf erscheinenden Attribute aus.
Pauschal lässt sich sagen, dass sich fast jeder Gegenstand mit einem Weaver’s Will von 15-20 sehr rentabel auf dem Basar verkaufen lässt. In den höheren Rängen können auch bereits ausgewürfelte Weaver’s-Will-Gegenstände gehandelt werden, die bei harmonisierenden Werten extrem hohe Preise erzielen können.

Masse statt Klasse
Wie in fast jedem Action-Rollenspiel gilt auch in Last Epoch die Formel: Je schneller wir durch die Dungeons und Inhalte des Spiels kommen, desto mehr Gegenstände und Gold können wir in unserer Spielzeit generieren. Dabei ist die Wahrscheinlichkeit deutlich höher, einen wertvollen Gegenstand zu finden, als wenn wir gemütlich durch die Echos marschieren.
Es schadet also nicht, sich einen besonders schnellen Build herauszusuchen, um der moderaten Droprate mancher Gebiete entgegenzuwirken. Ebenfalls in Last Epoch ein Muss: der passende Loot-Filter zu eurem Build, denn dieser dürfte die wohl größte Zeitersparnis bringen.


Schlüssel zum Glück (leider nach Patch 1.0.2 nicht mehr möglich)
Wer seinen Loot etwas genauer betrachtet, wird feststellen, dass einige Gegenstände deutlich mehr wert sind als andere. Genau dies ist uns bei den Arenaschlüsseln aufgefallen, die weit über 6000 Gold beim Verkauf an einen NPC-Händler bringen. Da wir die Schlüssel reichlich durch zufällige oder auch als gezielte Belohnung aus den Echos erhalten können, lässt sich so schnell ein kleines Startkapital für den Basar aufbauen.
Falls ihr selbst noch keinen eigenen Zugang zum Basar haben solltet, könnt ihr andere Spieler*innen bitten, euch mit einem »Portal zum Spieler« vorzeitig dort hinzubringen. Nehmt dort sofort die Quest vom Gildenhändler an, um so schnell wie nur möglich die Händlerränge zu erlangen. Nur mit diesen Rängen könnt ihr wertvolle Gegenstände kaufen und verkaufen.

Falls ihr noch mehr Tipps und Hilfe bei kniffligen Rätseln oder verzwickten Aufgaben sucht, schaut doch mal in die Guides von rushBfast.













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